Impressum   Datenschutz Leistungsspektrum Schilddrüsenszintigraphie Die Szintigraphie dient der Aufzeichnung von Lage , Form und Größe der Schilddrüse und sie dient der Erkennung von Gewebsregionen mit gesteigerter, verminderter oder fehlender hormoneller Aktivität. Dies geschieht so, dass ein jodähnliches Radioisotop (Technetium-99- Pertechnetat)  dem Patienten verabreicht wird. Nach ca. 30 Minuten wird durch ein Messgerät (Gamma-Kamera) die Verteilung der radioaktiven Substanz in der Schilddrüse gemessen und bildlich aufgezeichnet. Einige typischen Befunde sind unten abgebildet. Auf Grund der kurzen Halbwertzeit von Technetium-99-Pertechnetat, ist bereits nach 6 Stunden die Hälfte der zugeführten Radioaktivität abgeklungen. Die damit verbundene Strahlenbelastung der Schilddrüse und des Gesamtorganismus ist sehr gering. Eine umschriebene fehlende Radionuklidaufnahme (kalter Knoten) muss immer bis zum Beweis des Gegenteils als bösartig angesehen werden. Ein warmer oder heißer Knoten spricht für einen autonomen Bezirk oder ein Adenom. Um eine optimale Darstellung der Schilddrüse zu erhalten müssen jod- oder schilddrüsenhormonhaltige Tabletten ca. 2 - 3 Wochen vor der Untersuchung abgesetzt werden. Eine vorangegangene Röntgenuntersuchung, bei der Kontrastmittel in die Blutbahn eingebracht worden ist (z.B. Gallen- oder Nierenuntersuchung, Gefäßuntersuchungen wie Herzkranzgefäßdarstellung oder Venendarstellung, teilweise auch Computertomographie) muss sogar mehr als 2 - 3 Monate zurückliegen, da bei diesen Untersuchungen sehr viel Jod in der Schilddrüse aufgenommen wird. und dadurch die Aufnahme von Technetium-99- Pertechnetat erschwert wird.